Praxis für Verhaltens- und Schematherapie
Dipl.-Psych. Oliver Wolf
Straße: Borngasse 11
Plz/Ort: 35274 Kirchhain
Telefon: 06422 - 9381897
Mobil: 0176 - 53437224
Web: www.psyprax-owo.de
Einsatzgebiet: ca. 1 KM
Praxis für Kognitive Verhaltens- und Schematherapie Dipl.-Psych. Oliver Wolf, 35274 Kirchhain
Ich bin spezialisiert auf Ängste, Zwänge, chronische Depressionen, ADHS bei Erwachsenen und Persönlichkeitsstörungen. Dabei behandele meine Patient*innen vor allem mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Je nach individueller Problemlage setze ich noch andere Techniken (z.B. aus der Schematherapie, CBASP, der Akzeptanz- und Commitment-Therapie oder der Systemischen Therapie) ein. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass alle Therapieprozesse transparent kommuniziert werden.
Mit anderen Worten: Alles, was wir in den Sitzungen machen, wird genau erklärt, und nichts geschieht ohne Ihre Zustimmung. Falls Ihnen dennoch einmal etwas unklar sein sollte, fragen Sie gerne nach!
Insbesondere bei der Bearbeitung tieferliegender Probleme kann es sein, dass Sie sich durch bestimmte Therapieprozesse zunächst schlechter fühlen und eine Zunahme körperlicher und/oder psychischer Symptome bemerken. Das ist ganz normal. Denn v.a. in der Schematherapie geht es darum, so genannte „ungünstige Bewältigungsstrategien“ zu bearbeiten. Diese dienen dazu, Sie vor für Sie nur schwer zu ertragenden Gefühlen (z.B. Angst, Einsamkeit oder Scham) zu schützen. Für den Heilungsprozess ist es jedoch wichtig, dass Sie mit genau den Emotionen in Kontakt kommen, die Sie durch ungünstige Schutzmechanismen vielleicht schon seit Jahren von Ihrem Bewusstsein fern halten.
Die KVT und die Schematherapie haben sich in vielen empirischen Untersuchungen – insbesondere bei der Behandlung von Ängsten bzw. Phobien, Zwangsstörungen, ADHS, Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline-Störung) oder Depressionen – als „Goldstandards“ unter den verschiedenen Psychotherapieverfahren erwiesen.
Was ist Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)?
Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine hoch-wirksame und wissenschaftlich sehr gut untersuchte Form der Psychotherapie. Die Grundidee hat der römische Philosoph Epiktet bereits vor fast 2000 Jahren wie folgt beschrieben: „Nicht die Dinge machen den Menschen Probleme, sondern ihre Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.“ Heute weiß man, dass die Gefühle, die andere Menschen in uns auslösen, eng mit unseren früheren Erlebnissen und den daraus abgeleiteten Bewertungen zusammenhängen.
Anders gesagt: Die Art unseres Denkens ist größtenteils erlernt und beeinflußt sehr stark unser Wahrnehmen, Fühlen und damit auch unser Verhalten. Die KVT bietet für viele Störungsbilder wissenschaftlich fundierte Methoden, die darauf abzielen, ungünstige Denk- und Verhaltensmuster zu verändern. Dieser Veränderungsprozess ungünstiger bzw. potenziell psychisch krank machender Gedanken wird „Kognitive Umstrukturierung“ genannt. Dazu werden spezielle Werkzeuge eingesetzt – wie z.B. das „ABC-Protokoll“ –, mit denen sich unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen in einer bestimmten („kritischen“) Situation sehr genau analysieren lassen.
Weitere Merkmale einer KVT sind:
- Lösungsorientierung
- Nutzung der persönlichen Ressourcen der Patient*innen
- Möglichst unmittelbare Anwendbarkeit der in der Behandlung erarbeiteten Strategien im Alltag
- Transparenz aller Therapie-Abläufe
- Fokussierung auf Eigenverantwortlichkeit der Patient*innen („Hilfe zur Selbsthilfe")
- Handlungsorientierung